Der Verein  zur Förderung der Dorfentwicklung  und  –erneuerung

Wie in vielen anderen Ortschaften gibt es auch in Bründersen einen Förderverein. Und zu seiner Entstehung kam es so:

In den Jahren 1995/96 gab es verschiedene Projekte, die die Dorfgemeinschaft Bründersen in Angriff nahm. Das waren die Renovierung der Totenhalle neben der Kirche, der Friedhof und die Aufarbeitung des Brunnens/Schäferborns in der Glockenstraße vor der Hausnummer 7. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es ja noch keinen Förderverein in Bründersen. Um Spendengelder für die Aufarbeitung des Brunnens entgegennehmen zu können, stellte sich aber die Notwendigkeit eines Fördervereins heraus. Und so kam es 1996 zur Gründung des Vereins. Vorsitzender war anfangs bis zum Jahr 2000 der damalige Ortsvorsteher Eberhard Schmidt. Dann übernahm bis 2005 Karl-Heinz Löber den Vorsitz (auch als Ortsvorsteher Nachfolger von Eberhard Schmidt). Danach bekleidete Dieter Engelhardt dieses Amt (des Vorsitzenden, nicht des Ortsvorstehers). Durch Gelder, die nun von der Stadt Wolfhagen durch den Förderverein in das Brunnenprojekt fließen konnte, kam das Projekt gut voran. Der Brunnen wurden ummauert und bekam ein Dach und im September 1996 konnte daraufhin das Brunnenfest mit Wiedereinweihung des Schäferborns  gefeiert werden.

In den Jahren, die der Gründung des Vereins folgten gab es weitere Projekte, die anzugehen waren:

Im Jahr 1999 stand die 925 Jahrfeier Bründersen an. Zu dieser Feier wurde eine Fotoausstellung erstellt mit Bründersen auf alten und neuen Bildern. Im Jahr 2000 entstand dann aus den Bildern dieser Ausstellung ein Bildband. In den Jahren 2001/02 und darüber hinaus gab es mehrere Projekte: So wurde die Erweiterung der Grillhütte im Lehmloch in Angriff genommen und auch die Erneuerung der Sitzbankgruppen darum herum.

Das Buswartehäuschen in der Naumburger Straße gegenüber dem ehemaligen Raiffeisengebäude konnte aus Istha übernommen werden und wurde aufgestellt. Im Lehmloch wurde eine Steintischtennisplatte aufgestellt

 

Der Dorfplatz

Im Jahr 2002 begann die Arbeit für ein großes Projekt; die Planung und Gestaltung eines Dorfplatzes.

Der DorfplatzIm Jahr 2001 wurde auf dem Grundstück zwischen der Naumburger Straße und der Molkereistraße ein altes Fachwerkgebäude abgerissen. Dieses hatte Anfang des 20. Jahrhunderts noch als Wohnhaus, nach dem 1. Weltkrieg als Scheune gedient. In den 60. Jahren wurde das inzwischen baufällige Gebäude mit dem verwilderten Grundstück,  zum Abenteuerspielplatz der Kinder. 2000 wurde das Grundstück durch die Stadt Wolfhagen gekauft, die Fachwerkscheune wurde abgerissen und so entstand in zentraler Lage eine Brache, die sich gut für einen Dorfplatz eignete. Bisher hatte dem Dorf so ein Mittelpunkt gefehlt und so begann mit der 1. Sitzung eines Arbeitskreises am 20.09.2002 die Arbeit für den Dorfplatz.

Es ging zunächst darum, was auf dem zukünftigen Dorfplatz geschehen soll. Es sollte ein Treffpunkt werden, für Jung und Alt, ein Ort, wo man sich gerne aufhält und wo auch Feste stattfinden können. Und so entstand ein Platz mit einem Brunnen, der durch seine Pumpe und Rinne zum Spielen mit Wasser einlädt, ein Teich, in dem sich kleine Tiere beobachten lassen, ein runder Platz, auf dem auch Boule gespielt werden kann, oder aber auch die inzwischen schon mehrmals stattgefundenen Brunnenfeste oder Adventsmärkte abgehalten werden können. Eingefasst wird der runde Platz von den Sockelsandsteinen der alten Scheune.

BR HG 15Im Laufe der Bauphase haben insgesamt 119 Einwohner Bründersens in 1260 Arbeitsstunden mit  angepackt. Beim Baggern, Schaufeln, Steine setzen, Bäume , Büsche, Stauden setzen und vielen anderen Aktivitäten wurde kräftig zugepackt. Auch wurde der Bautrupp stets gut versorgt mit Getränken, Kuchen etc.. Neubürger konnten bei den  Arbeiten gut integriert werden und neue Freundschaften entstanden.

Inzwischen ist von Jugendlichen eine überdachte Sitzgruppe gebaut worden, die auf dem Dorfplatz steht, und unter anderem auch von den Erbauern und anderen Jugendlichen als Treffpunkt genutzt wird. Zur Erhaltung und Pflege des Platzes findet ein monatliches Treffen  statt. Es wird Unkraut gejätet, Büsche und Bäume zurückgeschnitten. Arbeit gibt es genug.

2017 wurde der Backofen eingeweiht. Seit 2016 wurde er vereinsintern erbaut. Finanzielle Unterstüzung kam von der Stadt Wolfhagen, der Raiffeisenbank und der Kasseler Sparkasse.

 

Weitere Projekte:

Ein weiteres Betätigungsfeld des Fördervereins ist immer wieder der Friedhof „Alte Kraft“, gelegen an der Straße zwischen Bründersen und Wolfhagen. In den letzten Jahren wurde der Zugang frei geschnitten und freigehalten und der Platz vor dem Eingang  regelmäßig gemäht. Auf dem Friedhof selbst wurde Buschwerk weggeschnitten, alte Grabsteine wurden wieder aufgerichtet und befestigt und Bäume, die drohten, die Mauer um den Friedhof zu zerstören, wurden gefällt.

Das letzte große Projekt war das Eingangsportal. Es wurde restauriert und der Bogen über dem Portal wieder hergestellt.

So findet sich immer wieder ein Neues Betätigungsfeld für den Förderverein.

 

Presse: 2016

Backofen auf dem Dorfplatz

http://www.localbook.de/Hessen_Bundesland/Kassel_06633/Wolfhagen_4442_066330028028/Verein-zur-Foerderung-der-Dorfentwicklung-und--erneuerung-im-Stadtteil-Bruendersen_150104520764



Verein zur Förderung der Dorfentwickung und -erneuerung im Stadtteil Bründersen e.V.
Adresse: Glockenstraße 7  - 34466 Wolfhagen
 
Telefon: 05692/992444

Ansprechpartner: Andrea Herbst

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

Vorstand:

1. Vorsitzende: Andrea Herbst
2. Vorsitzende: Silke Gochmann
Schriftführerin: Gabriele Runte
Kassierer: Robert Löber

Erweiterter Vorstand:

Monika Brandel, Thomas Hensel, Manfred Weinert und Michael Mattheus

logo wolfhagen